Jahrestagung 2019

Gemeinsame Tagung der Arbeitsgemeinschaft sozialwissenschaftlicher Institute (ASI) und der
DGS-Sektion „Methoden der empirischen Sozialforschung“

„Empirische Sozialforschung in Zeiten der Digitalisierung –
Methodische Konsequenzen neuer Technologien der Datenerhebung“

Termin und Ort: GESIS, Standort Köln, 15. und 16. November 2019
     

Neue Möglichkeiten der Datenerhebung mittels digitaler Technologien, aber auch die Verfügbarkeit umfassender prozessproduzierter Daten, die u.a. bei der Nutzung sozialer Medien, Smartphones oder sogenannter Wearables anfallen, bergen ein enormes Potenzial für die empirische Sozialforschung. So lassen sich beispielsweise räumliche Mobilitätsmuster und soziale Kontexte mittels geo-referenzierter Daten in bisher nicht gekannter Art und Weise messen, während sich in anderen Bereichen gerade die Möglichkeiten einer zeitlich feinkörnigen Abbildung dynamischer Prozesse als besonders fruchtbar erwiesen hat. Es erscheint vor diesem Hintergrund nicht übertrieben von einer digitalen Revolution in den Sozialwissenschaften zu sprechen, welche die empirische Sozialforschung mit neuen Herausforderungen und Fragestellungen konfrontiert. Diese betreffen etwa technische Herausforderungen von Datenzugang, -verknüpfung und -handling, methodische Fragen nach Datenqualität und Maßnahmen zu deren Sicherung sowie ethische und rechtliche Aspekte. Die Arbeitsgemeinschaft sozialwissenschaftlicher Institute und die DGS-Sektion „Methoden der empirischen Sozialforschung“ stellen daher entsprechende Fragestellungen in den Mittelpunkt ihrer gemeinsamen Tagung. Besonders willkommen sind dabei Einreichungen zu den folgenden Themenkomplexen:

  • Neue Möglichkeiten der Stichprobenziehung und Gewichtung
  • Verhaltensmessung mittels prozessproduzierter Daten und deren Güte
  • Computergestützte Klassifikation/Kodierung von Antworten in Umfragen
  • Data Linkage von Umfragedaten und neuen digitalen Daten
  • Technologische Innovation und Datenqualität
  • Nutzung von georeferenzierten Daten in der Umfrageforschung
  • Umsetzung unterschiedlicher Forschungsdesigns vor dem Hintergrund der neuen technischen Möglichkeiten (z.B. Online-Experimente)
  • Befragung und Netzwerkerhebung mittels Smartphones und anderen Technologien
  • Innovative inhaltliche Anwendungen, welche neue Möglichkeiten der Datenerhebung nutzen
  • Ethische und rechtliche Aspekte der Nutzung neuer Technologien der Datenerhebung
  • Konsequenzen der digitalen Revolution für die Methodenausbildung

  
Die Konferenzsprache ist Deutsch. Die Vorträge können nach Wunsch auch in Englisch gehalten werden.

Wir würden uns freuen, Sie in Köln begrüßen zu dürfen.

Frank Faulbaum und Tobias Wolbring

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